Risikobär

Quelle des Vertrauens.

Der Risikobär nimmt dir die Entscheidung über
das Gefahrenpotenzial aller möglichen Situationen ab.
So kommst du nie wieder in die Situation ein Risiko
falsch eingeschätzt zu haben! Möchtest du wissen ob
Gefahr droht, schüttle ihn und 
auf dem eingearbeiteten
Display erscheint seine Antwort.
Der Risikobär ist absolut vertrauenswürdig und sollte
immer dabei sein. Verlass dich auf den Bären!

Stelle dir vor, es werden dir zwei Gläser gefüllt mit einer
durchsichtigen Flüssigkeit angeboten. Eines davon musst du
trinken. Ein Glas bietet dir, die bekannte Fernsehmoderatorin
Oprah Winfrey, das andere ein Chemiekonzern an.
Für welches Glas entscheidest du dich? Die meisten Leute
würden Oprahs Glas nehmen.
Dieses Beispiel zeigt sehr deutlich, dass wir uns in unserer
Risikowahrnehmung auf Menschen, Dinge, Firmen etc.
verlassen, von denen wir meinen, ihnen vertrauen zu
können. Ob dieses Vertrauen gerechtfertigt ist wissen wir
eigentlich nicht. Wer kennt Oprah Winfrey schon
persönlich und kann sagen, dass es sich bei ihr um eine
vertrauenswürdige Frau handelt.

Der Risikobär entsteht aus der Idee heraus, dass etwas völlig Vertrauenswürdiges die Entscheidung über Risiken abnimmt.
Der Bär als solches ist süß und wir wachsen damit auf, dass ein Teddy lieb und harmlos ist. Der Risikobär schätzt Risiken allerdings nach dem Zufallsprinzip ein. Das entspricht unserem Vorgehen, dass wir einerseits Dingen Vertrauen schenken ohne faktische Beweise ihrer Vertrauenswürdigkeit zu haben. Weiter bewerten wir auch die Gefahr an sich mehr oder minder zufällig, da unsere Risikoeinschätzung eben von zu vielen emotionalen Faktoren abhängt um noch eine wirklich rationell, der Realität entsprechende Entscheidung fällen zu können.

Der selbstgenähte Bär mit eingarbeitetem Display funktioniert durch ein Arduinoboard,
dass die Bewegungsinformationen des Schüttelns von einem Beschleunigungssensor erhält.